Seit dem 8. Januar zeigen die Landwirte auf den Straßen ihren Unmut: Sie streiken in Form von Bulldogkonvois und Mahnfeuer. LKW-Fahrer haben sich bereits angeschlossen.
Dass die Landwirte mehr als verärgert sind, ist bekannt und dass sie zusammenhalten und gemeinsam ihre Meinung kundtun ein großer Beweis, dass es ihnen ernst ist, für ernst genommen zu werden.
Auch im Landkreis Deggendorf und in den Gemeinden schließen sich Landwirte zusammen, zeigen, dass sie nicht länger hinnehmen wollen, was ihnen die Regierung aufbrummt. „Wir haben viel zu lange nichts gesagt“, so Thomas Holmer, Vollerwerbslandwirt aus der Weibing, Gemeinde Bernried.
Die Landwirte sind in WhatsApp-Gruppen organisiert. Das Netzwerk ist professionell und friedlich. „Wir wollen, dass wir gehört und akzeptiert werden“, so Holmer.
So starteten am Hof von Thomas Holmer in Weibing 15 Fahrzeuge. Gemeinsam fuhren sie im Bulldogkonvoi zur Nachbargemeinde Offenberg.
Zwei Mahnfeuer und zig Bulldoge aus den Nachbarorten und Nachbarlandkreis Schwarzach/Straubing/Bogen kamen nach Hubing, zur friedlichen aber dennoch deutlichen Demonstration.
Die Versammlung leitete Martin Bauer aus Offenberg zusammen mit Michael Klampfl, Bauernverbands-Kreisobmann und Franz Huber aus Haibach/Straubing. Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer nahm an der Versammlung teil.
Der Abbau von Steuervergünstigungen, die Streichung von Subventionen oder aber auch die Düngemittelversorgung waren Themen, die den Landwirten sauer aufstoßen.
Es könne kein Bauer langfristig mehr überleben, waren sich die Sprecher und Teilnehmer einig. „Müsst ihr erst hungern, bevor ihr es versteht“, oder aber auch „Ohne Bauern keine Zukunft“, prangte von den Plakaten.





